Leistungsbegrenzung Master/Slave

Fragen zur Nutzung, Features, usw..
Andi
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von Andi » So Okt 18, 2020 4:14 pm

Nochmal eine Zusatzfrage zu diesem Feature.

Habe vor 2 Ladepunkte als Master/Slave mit nur einem 5x2,5mm2 und damit max. 11kW zu installieren.
Wie verhält sich der Verbund wenn beide Autos angesteckt sind und z.B. bei nur PV Laden nur 1380W zur Verfügung stehen?
Wie verhält sich der Verbund wenn nur ein Auto angesteckt ist? (Bekommt dieses dann 100% oder auch nur 50% der verfügbaren Leistung?)
Kann/darf man die zweite OpenWB (beide dann mit FI Typ B?) an die eine 3x16A im Hauptverteiler abgesicherte Leitung parallel anschliessen?

zimberg44
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von zimberg44 » So Okt 18, 2020 4:23 pm

Eins ist sicher, diese Leitung wird mindestens warm.

Die Nr. der Feuerwehr würde ich in Griffnähe haben wollen...
openWB Charge Controller Ver. 1.8.4112Nightly auf Pi 4 (buster) - go-eCharger Ver. 040.0 an ca. 35m-Leitung und 3x25A FI-LS Typ-A - WR: Fronius Symo Ver. 3.16.7-1 Modbus TCP - EVU: smartPi MQTT/Node-RED - Renault Zoe Q210 Intens 2015

Nasdero
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von Nasdero » Mo Okt 19, 2020 11:31 am

zimberg44 hat geschrieben:
So Okt 18, 2020 4:23 pm
Eins ist sicher, diese Leitung wird mindestens warm.

Die Nr. der Feuerwehr würde ich in Griffnähe haben wollen...
Die nächste unqualifizierte Aussage? Ersten müsstes du nach der Verlegeart fragen, denn es macht einen riesen Unterschied wie und wo das Kabel liegt und zweites wie lang die Leitung wird usw.:

https://www.vde-verlag.de/buecher/lesep ... OBE_01.pdf

Falls du eine befähigte Person bist zimberg44, also Elektriker o.ä. dann würde ich auf eine Nachschulung gehen, falls nicht dann würde ich dich bitte so pauschale Aussagen zur E-Technik zu unterlassen.

16A * 400V * 1,73 (Wurzel aus 3) = 11kw
5*2,5mm² solle bei den meisten Verlegarten reichen, größer ist immer besser, kommt halt u.a. auf die Länge an und viele andere Parameter.

Martin_BY
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von Martin_BY » Mo Okt 19, 2020 11:39 am

Danke! :idea:
OpenWB Software mit EVU-Kit
+ go-e-Charger
+ 5,52 kwP PV (Kostal WR alt)
->>> Zoe & Tesla Model3

zimberg44
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von zimberg44 » Mo Okt 19, 2020 12:45 pm

Nasdero hat geschrieben:
Mo Okt 19, 2020 11:31 am
zimberg44 hat geschrieben:
So Okt 18, 2020 4:23 pm
Eins ist sicher, diese Leitung wird mindestens warm.

Die Nr. der Feuerwehr würde ich in Griffnähe haben wollen...
Die nächste unqualifizierte Aussage? Ersten müsstes du nach der Verlegeart fragen, denn es macht einen riesen Unterschied wie und wo das Kabel liegt und zweites wie lang die Leitung wird usw.:

https://www.vde-verlag.de/buecher/lesep ... OBE_01.pdf

Falls du eine befähigte Person bist zimberg44, also Elektriker o.ä. dann würde ich auf eine Nachschulung gehen, falls nicht dann würde ich dich bitte so pauschale Aussagen zur E-Technik zu unterlassen.

16A * 400V * 1,73 (Wurzel aus 3) = 11kw
5*2,5mm² solle bei den meisten Verlegarten reichen, größer ist immer besser, kommt halt u.a. auf die Länge an und viele andere Parameter.
Danke für Deine Qualifikationen und Empfehlungen zur Nachschulung, welche in einem Forum jedoch kaum Platz haben dürften. Offenbar bist Du Allwissend und nur Dein Wissen ist das richtige Wissen. Du darfst gerne Deine (auch andere) Sicht der Dinge schreiben, unterlasse aber bitte die Abkanzellung Dritter.

Du betrachtest die Situation offenbar eher von der theoretischen Seite für bestimmte (eher günstige) Fälle. Ich äussere mich eher aus praktischer Sicht, damit auch weniger Qualifizierte in vielen Fällen zu einer guten Lösung kommen. Den Lesern dieses Forums steht es dann frei, sich von den einen oder anderen Argumenten überzeugen zu lassen.

Die Verlegeart, die Leitungslänge und die Ausgangsspannungen (samt Verluste bei Klemmen etc.) sind - bereits aus theoretischer Sicht - durchaus relevant. Dem besonderen Umstand bei Laden von EV werden die Deinerseits referenzierten Normen aber kaum gerecht, höchstens bzgl. theoretisch erreichbaren Temperaturen. Wie sich zu starke Temperaturschwankungen bspw. auf die Isolation und auf Kabelverbindungen (->Schraubklemmen) auswirken, müsste im Übrigen auch in Betracht gezogen werden. Als Probleme können nicht nur heisse Leitungen (oder Dosen), sondern auch bspw. ungenügende Spannungen oder gelockerte Schraubverbindungen resultieren.

Für Ladeinfrastrukturen von EV empfehle ich eher Industrienormen und hinreichende (theoretische) Reserven.

Wenn zu knapp dimensioniert wird, braucht dann nur die Spannung in der Hauptverteilung (beim Einschalten anderer Verbraucher?) leicht zu sinken und tauchen dann "unerklärliche" Fehler auf. Wer ausreichend dimensioniert, und das sind meist mind. 5x6mm2 für Wallboxen (bis 11kW), je länger die Leitung desto mehr, die Leistung höher oder die Ausgangsspannng geringer ist, erspart sich solche "unerklärlichen" Probleme, welche ihre Ursache in einer zu knappen Dimensionierung haben. Die Kostenunterschiede zwischen 5x2.5mm2 und 5x6mm2 stehen dann in keinem vernünftigen Zusammenhang mit den Kosten zur Problemsuche (und Problembehebung).

Aber es steht jedem frei, da oder dort an theoretische Grenze zu gehen (oder darüber hinaus) und in manchen Fällen mit entsprechend vermeidbaren Problemen zu leben.
openWB Charge Controller Ver. 1.8.4112Nightly auf Pi 4 (buster) - go-eCharger Ver. 040.0 an ca. 35m-Leitung und 3x25A FI-LS Typ-A - WR: Fronius Symo Ver. 3.16.7-1 Modbus TCP - EVU: smartPi MQTT/Node-RED - Renault Zoe Q210 Intens 2015

Andi
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von Andi » Mo Okt 19, 2020 6:29 pm

ich ignoriere mal die nicht unbedingt sachdienlichen Hinweise, die Leitung ist ein Erdkabel 12m lang und größtenteils im Estrich vergossen bzw. der Rest Aufputz und über eine Kabelbrücke geführt, d.h. ohne größere Umbauten kann ich keine andere Leitung nutzen. Heute würde ich das auch anders machen, aber beim Bau vor 7 Jahren war noch die Meinung des Elektrikers daß 2,5mm2 schon ausreicht für die Zukunft... :cry:

Die 11kW würde ich auch so gut wie nie nutzen, da ich das BEV hauptsächlich mit PV (max. ca. 7kW) laden möchte und der Hybrid eh nur mit 3,6kW einphasig geladen werden kann. Zudem habe ich auch nur eine 11kW Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet.

Und wenn ich dann doch mal mehr als 11kW irgendwann benötige kann ich dann immernoch ein oder zwei neue Kabel verlegen.

Ich wäre nun noch dankbar wenn jemand sachdienliche Hinweise zu den eigentlich gestellten Fragen geben könnte, um eine Entscheidung treffen zu können ob ich 2x OpenWB kaufe oder halt die zwei Fahrzeuge doch nur mit einer OpenWB unkomfortabler zu laden (umstecken, Ladelog, kein gleichzeitiges Laden, SoC Modul für beide Fahrzeuge verfügbar...)
Andi hat geschrieben:
So Okt 18, 2020 4:14 pm
Wie verhält sich der Verbund wenn beide Autos angesteckt sind und z.B. bei nur PV Laden nur 1380W zur Verfügung stehen?
Wie verhält sich der Verbund wenn nur ein Auto angesteckt ist? (Bekommt dieses dann 100% oder auch nur 50% der verfügbaren Leistung?)
Kann/darf man die zweite OpenWB (beide dann mit FI Typ B?) an die eine 3x16A im Hauptverteiler abgesicherte Leitung parallel anschliessen?

zimberg44
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von zimberg44 » Mo Okt 19, 2020 6:52 pm

Dem Support sind unter dem Begriff "Loadsharing" oder "Zwei Fahrzeuge über PV laden" eine ähnliche Fragen bereits gestellt worden.
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Andi
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von Andi » Mo Okt 19, 2020 7:08 pm

Liesst Du eigentlich die Fragen der Themenersteller genauer?

Beide Threads habe ich schon gelesen, dort steht nur daß man mit Loadsharing die 11kW auf zwei Ladepunkte aufteilen kann und damit auch 2 Autos gleichzeitig laden kann.

Meine Fragen sind aber etwas weitergehend in Richtung Randbereiche/Spezialfälle wie es sich dort dann verhält. Wenn z.B. immer fest 50/50 Aufgeteilt werden würde, kann man dann erst ab 2,7kW überhaupt laden wenn beide Autos angesteckt sind oder wird erst das eine bei 1,3kW aktiviert und ab 2,7 dann das zweite? Und wenn nur ein Auto dran ist, kann dann dieses ohne Einschränkung geladen werden oder eben auch IMMER nur noch mit max. 5,5kW auch wenn das andere gar nicht angeschlossen ist an der WB?

openWBSupport
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von openWBSupport » Mo Okt 19, 2020 7:09 pm

Wie verhält sich der Verbund wenn nur ein Auto angesteckt ist? (Bekommt dieses dann 100%
Ja.
Kann/darf man die zweite OpenWB (beide dann mit FI Typ B?) an die eine 3x16A im Hauptverteiler abgesicherte Leitung parallel anschliessen?
Ja, wenn kein Anderer Fi vorgelagert ist.
Ggf die Garage an der Hauptverteilung dann rausnehmen (falls mir ein Fi) und in der Garage eine kleine UV für Garage mit Fi und 2 Abgänge für die openWBs
Supportanfragen bitte NICHT per PN stellen.
Hardwareprobleme bitte über die Funktion Debug Daten senden mitteilen oder per Mail an support@openwb.de

zimberg44
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Re: Leistungsbegrenzung Master/Slave

Beitrag von zimberg44 » Mo Okt 19, 2020 7:23 pm

Andi hat geschrieben:
Mo Okt 19, 2020 7:08 pm
Liesst Du eigentlich die Fragen der Themenersteller genauer?

Beide Threads habe ich schon gelesen, dort steht nur daß man mit Loadsharing die 11kW auf zwei Ladepunkte aufteilen kann und damit auch 2 Autos gleichzeitig laden kann.

Meine Fragen sind aber etwas weitergehend in Richtung Randbereiche/Spezialfälle wie es sich dort dann verhält. Wenn z.B. immer fest 50/50 Aufgeteilt werden würde, kann man dann erst ab 2,7kW überhaupt laden wenn beide Autos angesteckt sind oder wird erst das eine bei 1,3kW aktiviert und ab 2,7 dann das zweite? Und wenn nur ein Auto dran ist, kann dann dieses ohne Einschränkung geladen werden oder eben auch IMMER nur noch mit max. 5,5kW auch wenn das andere gar nicht angeschlossen ist an der WB?
Ich hoffe, der Support beantwortet Dir Deine Fragen zufriedenstellend...
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